Hersteller: Bärenreiter

Studien zu den Streichquartetten von Wilhelm Stenhammar

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Art.Nr.: BVK1571

EAN: 9783761815717

Autor/Zusätzliche Info: Rotter, Signe

Einband: Kartoniert

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Produktbeschreibung

Der schwedische Komponist Wilhelm Stenhammar (1871–1927) komponierte zwischen 1894 und 1916 insgesamt sieben Streichquartette, von denen er eines nach der Uraufführung zurückzog. Sie stellen einen gewichtigen Beitrag zur Gattungsgeschichte des Streichquartetts dar und beziehen auf innovative Weise die Reflexion über die europäische Kompositionsgeschichte über die Werkkonzepte mit ein. Nach einem Aufriss der Streichquartett-Ästhetik in Schweden untersucht Signe Rotter in ihrer Arbeit Stenhammars kompositorische Entwicklung und seinen Umgang mit der Tradition: von der Aneignung der Gattungsnormen in den frühen über die Beethoven-Reflexion in den mittleren zur satztechnischen Differenzierung und motivischen Abstraktion in den späten Quartetten. Dabei werden Analyse, Quellenstudien, Ästhetik und Rezeptionsgeschichte eng miteinander verbunden. Signe Rotter, studierte Schulmusik, Geschichte und Nordische Philologie; sie promovierte in Musikwissenschaft.

  • Vorwort
  • Kapitel I: Voraussetzungen
  • Kapitel II: Kompositorische Aneignung der Gattungsnormen in den früheren Quartetten: Die Streichquartette Nr. C-Dur op. 2 (1894), Nr. 2 c-moll op. 14 (1896) und das unpublizierte f-moll-Quartett o. Op. (1897)
  • Kapitel III: Reflexion der Gattungstradition und individuelle Zyklusgestaltung in den Streichquartetten Nr. 3 F-Dur op. 18 (1897
  • 1900) und Nr. 4 a-moll op. 25 (1904-1909)
  • Kapitel IV: Kontrapunkt als Befreiung. Satztechnische Differenzierung und motivische Abstraktion in der C-Dur Serenade op. 29 (1910) und im sechsten Streichquartett d-moll op. 35 (1916)
  • Kapitel V: Tradition und Distanz. Wilhelm Stenhammars kompositorische Entwicklung im Streichquartett
  • Anhang: Chronologisch-systematische Übersicht über Wilhelm Stenhammars

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